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Antike und Mittelalter
Bei den Griechen und Römern wurde das Fußballspiel wieder zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der "Sphairomachia", der so genannten "Ballschlacht", was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt.
Vermutlich übernahmen die Römer von den Spartanern später den Fußballsport. Das so genannte "Harpastum" glich aber sicherlich mehr dem heutigen "American Football". Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele.
Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen "giuoco del calcio" begeisterte es die Massen. So wurden in Florenz auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei dem zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab einen Torwart, der den Ball festhalten durfte und ein Schiedsrichter beobachtete das Treiben.
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